Produktfilm für Industrie und Maschinenbau
Erklärungsbedürftig ist kein Nachteil. Nur eine Aufgabe.
Konsumgüter verkaufen sich über Begehrlichkeit. Industrieprodukte verkaufen sich über Verständnis. Wer eine Verzinkungsanlage, ein Lüftungssystem oder eine Sondermaschine anbietet, muss erst erklären, bevor er überzeugen kann – und genau daran scheitern die meisten Videos.
Wir drehen seit Jahren in Hallen: bei Tölke im Maschinenbau, bei Seppeler in der Feuerverzinkung, bei Nordluft in der Lüftungstechnik, bei Internorm in der Kunststofftechnik, bei Henke Kunststoffe, bei delo in der Verpackungsindustrie. Wir wissen, wie laut es ist, warum eine Linie nicht einfach anhält und dass die interessantesten Bilder selten dort entstehen, wo der Besucherweg langführt.
Was einen Industriefilm technisch schwierig macht
Licht. Hallen sind gemischt beleuchtet – Neonröhren, Hallenstrahler, Tageslicht durch Oberlichter, dazu Funkenflug oder Schweißlicht. Ohne eigenes Licht sieht das nach Handyvideo aus. Wir bringen es mit.
Maßstab. Eine große Maschine wirkt im Bild oft klein. Das löst man über Perspektive, Menschen im Bild und Bewegung – nicht über Weitwinkel.
Bewegung im Inneren. Was in einem geschlossenen Gehäuse passiert, kann keine Kamera zeigen. Hier hilft Animation – aber nur an den zwei, drei Stellen, wo sie wirklich etwas erklärt.
Sicherheit. Schutzausrüstung, Sperrbereiche, Unterweisung. Wir kennen den Ablauf und bringen die eigene Ausrüstung mit, statt am Drehtag Zeit damit zu verlieren.
Produktionsablauf. Wir planen um deinen Takt herum. Wenn ein Prozess nur einmal am Tag läuft, sind wir dann da.
Formate, die in der Industrie funktionieren
Der Produktfilm. Zwei bis drei Minuten für Website, Vertrieb und Angebotsanhang. Was die Maschine kann, für wen sie gebaut ist, was sie besser macht.
Der Prozessfilm. Vom Rohteil zum fertigen Produkt in einem Fluss. Für Seppeler haben wir die komplette Verzinkungskette mit einer FPV-Drohne in einem Durchgang gedreht – ein Bild, das man nicht vergisst und das jeden Werksrundgang ersetzt.
Der Erklär- und Animationsfilm. Für alles, was man nicht aufschneiden kann: Strömungen, Kraftverläufe, Materialaufbau, Steuerungslogik.
Das Montage- und Wartungsvideo. Spar deinem Service Anrufe und deinen Kunden Frust. Oft die Investition mit dem schnellsten messbaren Rücklauf.
Das Messevideo. Ohne Ton verständlich, in Schleife, mit großen Texten. Andere Schnittlogik als der Websitefilm – deshalb planen wir es getrennt mit.
Branchen, in denen wir zu Hause sind
Maschinen- und Anlagenbau · Metallverarbeitung und Oberflächentechnik · Kunststofftechnik · Lüftungs-, Heizungs- und Klimatechnik · Verpackungsindustrie · Lebensmittelproduktion · Logistik und Intralogistik · Landtechnik · Bauzulieferer · Mechatronik und Automotive-Zulieferung
Das ist keine Wunschliste, sondern die Liste der Hallen, in denen wir tatsächlich schon gedreht haben.
Wie so ein Projekt startet
Ein Rundgang. Am besten kommen wir einmal vorbei, bevor irgendetwas geplant wird. Eine Stunde durch die Produktion sagt mehr als drei Telefonate – und wir sehen sofort, wo die guten Bilder liegen.
Dann das Konzept. Welche Aussagen muss der Film transportieren, in welcher Reihenfolge, mit welchen Mitteln. Schriftlich, mit Ablaufplan und Festpreis.
Dann der Dreh. Ein bis zwei Tage, abgestimmt auf deinen Produktionsplan.
Und danach. Alle Formate, die du brauchst – und das Rohmaterial bleibt bei uns archiviert, damit spätere Schnitte ohne neuen Dreh möglich sind.
Zeig uns deine Halle.
Schreib uns kurz, was du fertigst und wofür der Film gedacht ist. Wenn es passt, kommen wir für einen Rundgang vorbei – kostenlos und unverbindlich. Zur Einordnung: Kleine Produktfilme starten bei 950 Euro inklusive allem, umfangreiche Industrieproduktionen gehen bis etwa 15.000 Euro. Alle Preisfaktoren im Detail.
FEATURED WORKS
FAQS
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Dürft ihr überhaupt in unserer Produktion filmen?
Das entscheidest du. Wir richten uns nach deiner Sicherheitsunterweisung, bringen eigene Schutzausrüstung mit und sperren nichts ab, was laufen muss. Sensible Bereiche lassen wir aus oder unkenntlich – sag uns vorher, was nicht ins Bild darf.
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Muss die Produktion für den Dreh stillstehen?
Nein, im Gegenteil: Eine laufende Fertigung sieht besser aus als eine stillgelegte. Wir planen um deinen Takt herum. Nur für einzelne Detailaufnahmen brauchen wir manchmal wenige Minuten Ruhe an einer Station.
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Wir haben Konstruktionsdaten. Kannst du die nutzen?
Ja, das ist oft der günstigste Weg zu guter Animation. Aus CAD-Daten lassen sich Explosionsdarstellungen und Schnittansichten ableiten, ohne alles neu zu modellieren. Sag früh Bescheid, welche Formate vorliegen.
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Wie geht ihr mit Betriebsgeheimnissen um?
Wir unterschreiben deine Geheimhaltungsvereinbarung, bevor wir kommen. Rohmaterial wird nicht weitergegeben und nicht als Referenz gezeigt, wenn du das nicht ausdrücklich freigebt.
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Braucht es für Industriefilme immer eine Drohne?
Nein. Eine FPV-Drohne ist großartig, wenn es um Prozessketten oder große Anlagen geht – bei einer einzelnen Maschine bringt sie oft weniger als eine ruhige, gut ausgeleuchtete Einstellung. Wir sagen ehrlich, wann es sich lohnt.
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Können wir den Film international einsetzen?
Ja. Wenn du das von Anfang an sagst, bauen wir ihn so, dass Sprecher und Texteinblendungen getauscht werden können – dann kostet die zweite Sprache einen Bruchteil der ersten.